1. Rückbau des bestehenden Stadions:
Mit dem Ende der Brutperiode Anfang Oktober konnten die Rückbauarbeiten am Stadion wiederaufgenommen werden. Mittlerweile erfolgte der Abriss der westlichen Tribünenüberdachung sowie die sortenreine Trennung und Entsorgung bzw. Weiterverwendung der Materialien.
Beim Rückbau des östlichen Tribünengebäudes wurden Anfang April 2025 bislang nicht bekannte asbesthaltige Brandschutzplatten entdeckt, welche im Zuge des Rückbaus mit dem entstehenden Bauschutt vermischt worden waren. Bei den Brandschutzplatten handelt es sich um im Zuge des Baus unrechtmäßig im Gebäude entsorgte Bauteile. Nach sofort eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen eines belasteten Haufwerks, wurde behördenübergreifend ein Verpackungs- und Verladekonzept abgestimmt. Dieses sollte ein möglichst sicheres Entsorgen gewährleisten. Begleitende lufttechnische Messungen bestätigten die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen bei der Umsetzung des Konzepts und der Verpackung sowie Verladung des asbesthaltigen Bauschutts. Mittlerweile ist das Haufwerk vollständig verladen und deponiert.
Die Arbeiten an der Errichtung einer neuen Feuerwehrzufahrt für die Max-Schmeling-Halle haben Anfang Oktober begonnen. Da ein Teil der haustechnischen Anbindung der Max-Schmeling-Halle über den südlichen Bereich erfolgt, ist vor der Herstellung der neuen Rettungszufahrt eine teilweise Verlegung neuer Versorgungsleitungen für die Halle notwendig, einschließlich der dafür erforderlichen Erdarbeiten. Da Teile des Aushubs wieder eingebaut werden sollen, wurden Flächen zur Zwischenlagerung des Erdaushubs innerhalb des Sportparks genutzt.
Der Auftrag für den Rückbau der Wallanlagen und der zwei östlichen Flutlichtmasten wurde Ende Oktober erteilt. Gegenwärtig erfolgen die Baustelleneinrichtung sowie die Erstellung des Bauablaufplans. Sobald konkrete Aussage über einen Zeitpunkt zum Rückbau der Flutlichtmasten getroffen werden können, wird hierzu gesondert informiert.
2. Neubau des großen Stadions:
Die Entwurfsplanung für den Neubau des großen Stadions ist mittlerweile abgeschlossen. Dabei wurden das Wettbewerbsergebnis und die darauf aufbauende Vorplanung weiter konkretisiert. Die vorliegenden Bauplanungsunterlagen befinden sich derzeit in der Prüfung. Die Genehmigung der Maßnahme erfolgt im Rahmen eines bauaufsichtlichen Zustimmungsverfahrens; der hierfür erforderliche Antrag bei der obersten Bauaufsicht wurde bereits gestellt.
3. Ausblick:
Der noch verbleibende Teil des östlichen Tribünengebäudes wird bis Anfang des kommenden Jahres zurückgebaut. Die neue Rettungszufahrt für die Max-Schmeling-Halle soll im April des kommenden Jahres fertiggestellt werden. Die Beauftragung des Bauunternehmens für die Bauleistungen für den Stadionneubau wird im Jahr 2026 erfolgen. Der Rückbau der Wallanlagen wird – in Abhängigkeit zum Fortschritt des Stadionneubaus – im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Es ist das Ziel einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.
Stand 10.12.2025